Zusammen mit der Taufe und der (Erst-) Kommunion gehört die Firmung zu den Sakramenten der christlichen Initiation (Einführung). Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften noch stärker mit der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet. Dadurch sind die Gefirmten verpflichtet, den Glauben als Zeugen Christi in Wort und Tat zu leben, zu verbreiten und zu verteidigen.

Dieses Sakrament wird in der Regel vom Weihbischof gespendet, der diese Vollmacht auch an Priester delegieren kann. Im Bistum Trier werden alle zwei Jahre Jugendliche im Alter von 14-15 Jahren und älter durch einen Vorbereitungskurs zu diesem Sakrament hingeführt. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich persönlich und frei zu entscheiden, ob sie gefirmt werden wollen. Die Firmung wird innerhalb einer Eucharistiefeier gespendet. Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem Glaubensbekenntnis breitet der Bischof die Hände über die Firmbewerber aus, dann legt er ihnen die Hände auf und salbt sie mit Chrisam. Dieses besondere Öl wird für die ganze Diözese in der Karwoche im Freiburger Münster geweiht. Daher kommt auch der Name „Christen", d. h. die mit dem Heiligen Geist gesalbten.